
-
Eberl rechnet mit Musiala-Ausfall gegen Inter
-
Nach Blitztor: DFB-Frauen holen Pflichtsieg in Schottland
-
Musiala-Schock vor Inter: FC Bayern siegt in Augsburg
-
DEL: Berlin siegt mit Rekordspieler Ronning, Haie gleichen aus
-
Neue Anklagepunkte gegen US-Rapper Sean "Diddy" Combs
-
Trump gibt Tiktok 75 weitere Tage zum Verkauf
-
DEL: Berlin siegt in Mannheim, Ronning egalisiert Punkterekord
-
Bayer wendet sich wegen Glyphosat-Klagen in den USA an Supreme Court
-
EU-Handelskommissar weist US-Zölle als "ungerechtfertigt" zurück
-
Eberl: Bayern diskutieren bei Müller "alle Szenarien"
-
Erste deutsche Astronautin Rabea Rogge auf der Erde zurück
-
Paderborn patzt auch in Braunschweig
-
Trump verlängert Frist zum Verkauf von Tiktok erneut um 75 Tage
-
Erste deutsche Astronautin auf der Erde zurück
-
Anklage gegen Russell Brand wegen Vergewaltigung erhoben
-
Nagelsmann würdigt Hummels: "Vorbild einer ganzen Generation"
-
Trump-Zölle: US-Notenbankchef warnt vor Inflation und Wirtschaftsflaute
-
Ataman: US-Forderung nach Abkehr von Diversität ist Aufforderung zum Rechtsbruch
-
Geheimdienstchef: Netanjahu verlangte Hilfe bei Prozess-Verschleppung
-
17 Kandidaten bei Präsidentschaftswahl in Polen im Mai
-
Hummels beendet Karriere im Sommer
-
Switch 2: Nintendo verschiebt US-Vorverkauf für neue Konsole wegen Trumps Zöllen
-
Israels Generalstaatsanwältin wirft Netanjahu Interessenkonflikt bei Bar-Entlassung vor
-
Trump-Zölle: China reagiert mit Gegenzöllen auf US-Importe
-
Umfrage: 49 Prozent wollen Le Pen als Präsidentschaftskandidatin
-
UEFA-Urteil: Rüdiger kann gegen Arsenal spielen
-
Berlin und Wien bekräftigen Einreiseverbot für bosnischen Serbenführer Dodik
-
33-Jähriger soll nach Tötung von Freundin dauerhaft in Psychiatrie
-
Leichenteile in Kühltruhe: Lebenslange Haft wegen Mordes in Bielefeld
-
Landwirt kippt in Niedersachsen mit Traktor um und stirbt
-
Rubio: USA werden keine Kontrolle Chinas über Grönland zulassen
-
Abriss von maroder Brücke: Berliner Ringbahn soll ab Ende April wieder fahren
-
Abriss von maroder Brücker: Berliner Ringbahn soll ab Ende April wieder fahren
-
Weiterer Toter drei Wochen nach Sportbootunfall in Brandenburg gefunden
-
Schießerei zwischen rivalisierenden Banden: Landgericht Stuttgart verhängt Haftstrafe
-
Entwicklungs-Dachverband Venro kritisiert Befragung deutscher Verbände durch USA
-
Polizei in Darmstadt fängt Affen in Wald mit Banane ein
-
Kinder zum Quälen und Töten gesucht: Haftstrafe und Auflagen für Mann in Münster
-
Vor Endspurt der Koalitionsverhandlungen: Merz und CDU im Umfragetief
-
Bewährungsstrafe wegen Bestechlichkeit für frühere Berliner Senatorin Kalayci
-
Nach neuen US-Aufschlägen: China verhängt weitere Zölle von 34 Prozent auf US-Waren
-
Rubio schließt "endlose Verhandlungen" über Waffenruhe mit Putin aus
-
US-Medien: Köpferollen an der Spitze von US-Geheimdienst NSA und im Sicherheitsrat
-
Rutte: Handelsstreit sollte nicht Diskussionen um Sicherheit beeinträchtigen
-
Elton John sieht in neuem Album "einen Neubeginn für mich"
-
Zivilschutz: Mindestens 30 Tote durch israelische Angriffe im Gazastreifen
-
Nach zehn Jahren: De Bruyne kündigt Abschied von ManCity an
-
Kampf gegen Hawala-Banking: Großkontrollen in mehreren Bundesländern
-
"Kein Vertrag": Eishockey-WM wahrscheinlich ohne Peterka
-
Bundeswehr rüstet bei Drohnen in erheblichem Umfang auf

Linke wirft Union geplante "Rentenkürzung durch die Hintertür" vor
Die Linkspartei hat das Vorhaben von CDU/CSU kritisiert, die sogenannte Standardrente künftig auf der Grundlage von 47 statt 45 Beitragsjahren zu berechnen. "Was die Union hier vorschlägt, ist eine Rentenkürzung durch die Hintertür", erklärte Linken-Parteichefin Ines Schwerdtner am Dienstag in Berlin. Im Klartext bedeute dies: "Wir sollen für dieselbe Rente zwei Jahre länger arbeiten."
Zugleich heiße eine Umsetzung der Unions-Forderung auch: "Wer früher aus dem Arbeitsleben ausscheiden muss, weil Körper oder Psyche nicht mehr mitspielen, erhält dann deutlich weniger Rente", kritisierte Schwerdtner weiter. "Das trifft dann vor allem die, die täglich hart arbeiten – in Pflegeheimen, Krankenhäusern oder auf Baustellen."
Die Linken-Parteichefin wies darauf hin, dass schon jetzt lediglich 15 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die für die Standardrente notwendigen Beitragsjahre erreichen würden. "Es wäre schäbig, gerade diese Menschen um einen Teil ihrer verdienten Rente zu bringen", warnte sie. Es dürfe für die künftige Bundesregierung "nicht um die Frage gehen, wie wir die Renten kürzen, sondern wie wir dafür sorgen, dass niemand in Altersarmut leben muss".
Schwerdtner forderte darüber hinaus eine Erhöhung des Rentenniveaus von aktuell etwa 48 Prozent auf wieder 53 Prozent, "damit die Rente zum Leben reicht". Möglich wäre dies, "wenn alle in unser Rentensystem einzahlen, also auch Beamte, Selbstständige und Politiker". Zudem solle die Beitragsbemessungsgrenze gestrichen werden, die aktuell dazu führt, dass auf Einkünfte nur bis zu einer bestimmten Höhe Rentenbeiträge erhoben werden.
Hintergrund der Kritik Schwerdtners ist eine Formulierung im Ergebnispapier der Arbeitsgruppe Arbeit und Soziales der Koalitionsverhandlungen von Union und SPD. "Wir passen die Definition der Standardrente an die laufende Anhebung der gesetzlichen Regelaltersgrenze perspektivisch auf 47 Beitragsjahre bis 2031 an", heißt es dort als bis dahin nicht mit der SPD geeinte Forderung von CDU/CSU.
Zudem will die Union dem von dem Projekt FragDenStaat veröffentlichten Papier zufolge "die Zu- und Abschläge bei frühzeitigem oder späterem Renteneintritt neu berechnen", was auf höhere Abschläge bei einem Rentenbeginn vor Erreichen des gesetzlichen Renteneintrittsalters hinauslaufen dürfte.
Außerdem will die Union auch die Altersgrenze für einen vorzeitigen Renteneintritt mit Abschlägen an die Altersgrenze für einen vorzeitigen Renteneintritt ohne Abschläge "schrittweise anpassen". Derzeit ist eine vorzeitige Rente mit Abschlägen bei 35 Beitragsjahren ab 63 Jahren möglich, die abschlagsfreie Rente bei 45 Beitragsjahren ist ab dem Geburtsjahrgang 1964 frühestens mit 65 Jahren möglich.
Die Standardrente ist eine Rechengröße im Rentenrecht, die vom Erwerb von 45 sogenannten Entgeltpunkten ausgeht. Einen Entgeltpunkt erhält ein Beschäftigter mit einem statistischen Durchschnittseinkommen durch ein Jahr Beitragszahlung. Aktuell beträgt die Höhe der Standardrente monatlich 1769,40 Euro vor Abzug von Steuern sowie der Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung.
R.Adler--BTB